Pubs in Irland
Das Herz und die Seele der Grünen Insel
Wenn man an Irland Reisen denkt, kommen einem sofort die berühmten grünen Hügel, wunderschönen Strände und malerischen Dörfer Irlands in den Sinn. Ein Besuch auf der Insel ist jedoch erst komplett, wenn man auch ein traditionelles irisches Pub erlebt, das Herzstück der irischen Kultur. Eine Irland Reise bedeutet nicht nur Landschaften zu entdecken, sondern auch die lebendige Pub-Kultur kennenzulernen, denn Pubs sind Orte, an denen Geschichten erzählt werden, Menschen zusammenkommen und das authentische Leben in Irland erst so richtig spürbar wird.
Die Geschichte der irischen Pubs
Die Wurzeln der Pubs in Irland reichen bis ins Mittelalter zurück. Ursprünglich waren sie „Public Houses“ im wörtlichen Sinne, also Häuser, welche der Öffentlichkeit zugänglich waren, in welchen Reisende Unterkunft und einfache Speisen fanden.
Im Laufe der Zeit entwickelten sich Pubs in Irland zu lebendigen sozialen Zentren, in welchen traditionelle irische Musik, Spiele und Gespräche florierten. Viele irische Pubs waren ursprünglich kleine Familienbetriebe, deren Namen noch heute auf den Schildern historischer Häuser zu sehen sind. Ein Pub in Irland war weit mehr als ein Ort für Alkohol, er war Treffpunkt für Versammlungen, politische Diskussionen und gelegentlich sogar für kirchliche Veranstaltungen, und spiegelt damit die reiche Kultur Irlands wider.
Das älteste Pub Irlands
Wer das älteste Pub in Irland besuchen möchte, sollte unbedingt nach Athlone reisen, zu Sean’s Bar. Historiker datieren diese berühmte Bar auf das Jahr 900 n. Chr., womit die Bar nicht nur als das älteste Pub Irlands, sondern auch als eines der ältesten Pubs in Europa gilt. Ein Besuch in Sean’s Bar ist ein echtes Highlight für alle, die sich für irische Pubs und ihre Geschichte interessieren.
Die einzigartige Mischung aus historischer Atmosphäre und moderner Gastfreundschaft macht diesen Ort zu einem Muss für jede Irland Reise. Zwischen alten Steinwänden, antiken Möbeln und spannenden Geschichten tauchen Besucher tief in die Tradition der Pubs in Irland ein und erleben, warum Pubs bis heute ein fester Bestandteil der Kultur sind.
Die schönsten Pubs in Dublin
Schönheit liegt natürlich im Auge des Betrachters, aber einige Pubs sind weltweit bekannt für ihre Atmosphäre, Architektur oder Lage:
The Brazen Head, Dublin: Berühmt als das älteste Pub Dublins (seit 1198), bietet es eine Mischung aus historischem Flair und lebendiger Musikszene.
O’Donoghue’s, Dublin: Berühmt für traditionelle irische Musik, die hier seit Jahrzehnten gespielt wird. Viele berühmte Musiker, darunter Mitglieder von The Dubliners, traten hier auf.
John Kavanagh «The Gravediggers», Dublin: Ein traditionsreiches Pub aus dem Jahr 1833, welches direkt an der Mauer des Glasnevin Cemetery liegt und dadurch seinen legendären Namen erhielt. Ohne Fernseher oder Musik steht hier das Gespräch bei einem perfekt gezapften Guinness im Mittelpunkt.
The Cobblestone, Dublin: Ein Pub, das für seine lebendige Musikszene und traditionellen Sessions bekannt ist, bei denen man noch echte irische Folkmusik erleben kann.
Traditionen und Eigenheiten
Irische Pubs leben von ihren Traditionen:
Musik: Live-Musik ist fast immer ein Herzstück. Von traditionellen Fiddlern bis zu modernen Bands; die Music-Sessions erzeugen ein Gemeinschaftsgefühl.
Spiele: Viele Pubs haben Darts, Billard oder traditionelle Kartenspiele.
Bierkultur: Guinness ist international bekannt, aber auch lokale Biere wie Smithwick’s oder Beamish können probiert werden.
Storytelling: In keinem Pub Irlands ist der Small Talk nur belanglos; Geschichten über die Region, lokale Legenden oder politische Ereignisse füllen die Abende.
Fazit
Pubs in Irland sind weit mehr als Orte, an denen man ein Bier trinkt. Sie sind kulturelle Schatztruhen, die Musik, Geschichten und Traditionen bewahren. Ob man in einem uralten Pub in Athlone ein Pint geniesst, einer Musiksession in Dublin lauscht oder in einem kleinen Dorfpub die herzliche Gastfreundschaft erlebt, die irische Pub-Kultur ist ein unverzichtbarer Teil jeder Irland Reise.



