Nationalgalerie

Die National Gallery of Ireland (irisch Gailearaí Náisiúnta na hÉireann) in Dublin, Merrion Square West, beherbergt eine nationale Sammlung irischer und europäischer Kunst. Sie wurde 1864, zehn Jahre nach ihrer Gründung, für das Publikum eröffnet und enthält eine umfassende und repräsentative Sammlung irischer Malerei und namhafte Gemälde des italienischen Barocks und holländischer Meister.

Überblick

Ihr erster Direktor war George Mulvany (1809–1869). Von 1988 bis 2012 amtierte Raymond Keaveney, dem 2012 Sean Rainbird folgte, der von 2006 bis 2012 die Staatsgalerie Stuttgart geleitet hatte.

Zur Sammlung gehören Meisterwerke von Fra Angelico (Die Heiligen Cosmas und Damian und ihre Brüder überleben den Feuertod, ca. 1439–1442), Tizian (Ecce Homo, 1558–1560), Lavinia Fontana (Der Besuch der Königin von Saba, ca. 1600), Caravaggio (Gefangennahme Christi, 1602), Velázquez (Küchenmagd beim Mahl von Emmaus, ca. 1617–1618), Rembrandt van Rijn (Die Ruhe auf der Flucht nach Ägypten, 1647), Jan Vermeer (Briefschreiberin und Dienstmagd, ca. 1670), Thomas Gainsborough (Cottage Mädchen mit Hund und Pitcher, 1785), Goya (Portrait Antonia Zárate, ca. 1805–1806), Thomas Farrell (Bronzestatue William Dargan, 1863)[1] und Claude Monet (Le Bassin d’Argenteuil avec un voilier, 1874).